Ich hab mein Abschiedsgedicht geschrieben. Wir lesen weiter …

„Sie mögen lachen. Sie mögen weinen. Ich hab hiermit nichts mehr zu tun. Ich bin raus. Schon lang & nur das Schreiben dieser Worte erinnert mich daran & ist Brücke zu einer Welt, die ich längst verlassen hab.“

Die Sonne scheint. Der Frieden lacht uns aus. Wir haben wunderbar gut geschlafen. & sehen mal, was so entdeckt werden will.

Wenn alle so wären wie du. Hat mir die Oma zum Frühstück in den Nacken gebrüllt. Ja, was wäre dann? Genau das wollen wir heraus finden. Sie betrachten die Pflanzen mit ihrem Verstand. & verstehen es falsch. Bei mir sind die Lebewesen glücklich. Bei ihnen unterhält man sich. Bei mir sitzt man. & sieht weg, wenn man sieht, dass ich sehe, wie sie …

Es ist alles für nichts, wieder nichts & nochmal nichts. & trotzdem stürmen wir den Hügel, mit Kriegsbemahlung im Gesicht, lassen alles stehen & liegen. Nur für eine Illusion.

Ich les den Scheiß hier & es baut mich auf. Darum mach ich es. Weil ich hoffe, dass es dir vielleicht irgendwie genau so geht.

Damals war es anders. Zu schlafen ist sowas von besonders. Der Bauch drückt, doch kein Problem. Wir können ja einfach aufs Klo. Wir sind einfach hier. Hängen rum & haben es doch geschafft. Was wir wollten. Nun können wir strahlen. & träumen. & träumen. & weiter irgendwas ins Handy tippen, weil wir es können. & du es ließt. Uns gehörte die Welt. Nun hasst sie uns. Wenn wir sie missachten. Also lass mal spüren, wo du sitzt. Das du sitzt. Das du leben bist. Das du leben darfst. Du homo. Es ist Freitag. Der Tag ist dein. Wenn nichts mehr davon abhängt, welchen Namen er trägt. 11:41. Lilly macht uns Bauern Frühstück.

& ich feier Silvester nicht. Neuanfang ist wenn es knallt …

Sie sagen mach so weiter & du landest an einem Endpunkt. & ich sage & wenn schon. & drehe die Musik auf. Bevor wir wieder raus gehen, & Sachen sehen, die wir nicht sehen wollen & Dinge denken, die wir nicht denken wollen, bleiben wir lieber hier drin. Am Handy. Denn wenn ich schon falle, dann lass mich doch sterben.. sie sagen, mir geht es so gut. Ich sage gar nichts mehr. Ich stehe über allem. Doch am Ende doch nur neben mir. & sie wollen mit. Doch wohin? Wir drehen uns im Kreis. & wenn wir genug Bier getrunken & Gras geraucht haben, können wir uns den Traum glauben. Dass wir in einem

Verdammten Karussell sitzen & die Gesichter & Stimmen nur eben die der gruseligen Geister sind, für die wir bezahlt haben. Bis wir wieder Aussteigen & zuckerwatte essen.

Es ist die Sorge vor „dem“ Leben, was mich hier schreiben lässt.

& die Hoffnung darauf.

Bauernfrühstück ist fertig. Haben wir doch gut hinbekommen.

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