Ein Dichter Dichter

Liegt im Bett. An einem Wochentag. Mit seinem Block. Er schreibt am Handy, weil es im Liegen besser so ist. Ihm wird ein J gedreht. Die Sonne scheint. Er ist hier.

Wo sollte er auch sonst sein?! Ich meine, manchmal ist er irgendwo. In sich. Außer sich. Doch niemals ist er nicht er selbst. Niemals kann er aus seiner Haut. Darum ist er hier. & bleibt es. Auch wenn er geht. Ist er da. Wo er ist & auch, wo er war.

Ich reich dir die Hand, bevor ich von dir geh mein Freund. & erstmal geh ich aufs Klo. & erstmal zieh ich am J. Ich reich dir die Hand mein Bruder, komm du noch ein Stück mit mir.

Was tust du, wenn die Gefängnismauern, gegen die du dein Leben lang gerannt bist, plötzlich, wie Schuppen von den Augen, gefallen sind? Hier sein …

Sterben ist leichter als man denkt. Wir sind so weit entfernt von diesem Klo, wie nie.

& die Menschen sehen wie Ameisen aus von hier… Wir schreiben Schreibschrift. Du liest langsamer.

Wieso darf das nicht wahr sein? Es ist wahr. Wir sind noch ein wenig zu aufgeregt, um wie ein Künstler Schrift zu stellen.

Ich will eine kugelrunde Welt aus einer Scheibe machen & fange nach & vor jedem Satz, wieder von vorne an.

Ich schreibe auf deinen Beinen. & ich bin froh endlich frei zu sein. Frei, einfach ich selbst zu sein. Man fragt sich, wie kann dass gehen, dass man nicht man selbst ist & ich weiß es auch nicht. Ich will einfach nur mein Traum leben … Gedanken

Bleib doch ein Leben lang, ich hab nichts besonderes vor. Siehst du mich, liebst du mich? Ziehst du mit?

Lass uns rollen. Von hier gehts nur noch Bergab.

Wir machen unser eigenes Amsterdam.

Frag nicht wie es ist. Es ist gut. Ich liege hier. & lese das. Sie hat es abgetippt. Dann meinen Hals gedrückt. Guten Morgen. 12:53

„& wir sehen uns von außen. Schweben im Zimmer. Plantschen im Äther, wie spielende Kinder. Wir sind alles, was wir wollen …“

Mein Geist frei. Ich laufe grade. & geh pissen. Frühstücken. Essen. Bis ich wieder liege. ☺️

Wir sitzen am Bettrand … Hose ist an. Sie ist schmutzig. Ich gehe zumindest mit gutem Beispiel vor die Hunde.

So. Wir sind wieder im Bett. Nachdem wir draußen waren, was geschrieben haben, & im Bett waren. Sind wir nun wieder im Bett. & lesen mal, was wir von uns gegeben haben. Die Damen kochen Bolognese. Es geht los.

Erkenntnis eins: Wir trinken nicht mehr, um uns auszuschalten. Herr Hesse macht uns Mut. Ein Kind kreischt. Quiekt. Sie reden, trinken Kaffee & sind sauer.

Wir sind Schriftsteller. Sie Gärtner. Da wäre ich auch angepisst. Wobei, ich wäre ja Schriftsteller …

So. Erster Abschnitt zu Ende. War’s das jetzt? Hat es dir gefallen?

Wir können nicht nichts tun. Wir wollen nichts tun. Wir wollen. Wir wollen wollen. Wir wollen nichts mehr wollen. Wir wollen sein dürfen. Erlauben es uns. & sind.

Es war zwar schwer zu ertragen. Aber es ist vorbei. Du brauchst nichts. Du hast das alles in dir. & auch wenn sie mir das Atmen verbieten wollen & können, bin ich bis zum letzten Wimpernschlag. Einer, dessen Wimper schlägt. Der bei einem Bier sitzt, im Wind. Der lauernde steppenwolf in seinem Kleingarten.

„Die Ewigkeit ist bloß ein Augenblick & gerade lange genug für den Spaß.“

Wenn sie von dir reden, sprechen sie leiser. Es klingt stumpf. Ehrfürchtig. Den Finger vor dem Mund.

Sie werden staunen, wenn sie sich in einem Buch wiederfinden.

So. Wir gehen mal zu den Damen. Dann haben wir noch was im Heft, das bekommst du auch noch. Keine Angst. & wenn doch, auch gut ♥️

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